Meine Reise zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit
Zentrales Thema meiner Kunst ist die „Natur“ – für mich seit Kindheitstagen eine unerschöpfliche Quelle der Inspiration und Ressource.
Durch meine Bilder möchte ich einen Raum schaffen, indem die Vielfalt und Schönheit der Natur, aber auch ihre ursprüngliche Kraft und Stärke erahnt werden kann, jenseits von Worten und konventionellen Aussagen.
Das Draußen sein, das Unterwegssein in der Natur befreit nicht nur den Geist, sondern ermöglicht mir neue Ideen: neue Farben, Formen und Strukturen!
Meine Ausdrucksformen pendeln zwischen absichtslosem und geplantem Arbeiten, zwischen abstraktem und gegenständlichem Arbeiten:
- Oft gibt es anfangs eine Idee, die mich während des Arbeitens meist verlässt und zu etwas Neuem führt – ein spannender Moment!
- Beim Gegenständlichen bleibe ich nahe der Realität und versuche mit Hilfe der Farben eine besondere Wirkung zu erzielen.
Ich liebe also Beides: freie ungebundene Kompositionen, die Raum für Interpretation und Phantasie lassen und klar erkennbare, figurative Darstellungen!
Neben diesen verschiedenen Maltechniken habe ich vor einigen Jahren die Welt des Blaudrucks für mich entdeckt – eine Technik, die ich seitdem mit Leidenschaft weiterentwickle. Besser bekannt ist diese Technik unter dem Namen Cyanotypie oder Blueprint. Was diese Arbeiten so besonders macht, ist der einzigartige Einsatz von Sonnenlicht: Nur dieses wird genutzt, um die lichtempfindliche Substanz zu belichten, was zu immer neuen faszinierenden Blautönen führt. Die Farbe variiert stark je nach Art des verwendeten Papiers, der Belichtungszeit und des Auftrags. So entstehen „BLAUE WUNDER“, die im Einklang mit der Natur stehen und gleichzeitig den flüchtigen Moment des Sonnenlichts einfangen.
Henri Matisse: „A certain blue enters your soul!“

